PASSIVHAUSmagazin 2025

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Das 18. PASSIVHAUS-
magazin ist da!

Das PASSIVHAUSmagazin erscheint in ganz Österreich. Wir dürfen Ihnen wieder zahlreiche spannende Projekt-Präsentationen aus der Welt des energieeffizienten Bauens und Wohnens näher bringen.

 


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PASSIVHAUS - HÄUSERGALERIE

Ein Auszug aus den verschiedenen Kategorien >> klick dich zur Galerie

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    Einfamilienhaus in Natters

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    Explorer Hotel Oberstdorf

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    Passivhaus-Kunstmuseum Ravensburg (Fotos: Petra Brock - Architekturfotografie)

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    Wohnhaus in Götzens (Fotos: © Die Fotografen)

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    Wohn- & Pflegeheim S13, Innsbruck

Was ist ein Passivhaus!

Ein Passivhaus ist ein Gebäudestandard für Neubauten und Sanierungen, der auf einen sehr geringen Heizwärmebedarf sowie einen hohen thermischen Komfort ausgelegt ist.

Der Begriff Passivhaus bezeichnet kein Produkt und keine Marke, sondern ein international etabliertes Baukonzept. Die Anforderungen an den Standard werden unter anderem durch das Passivhaus Institut definiert und können mit geeigneten Nachweisverfahren überprüft werden.

 

Merkmale eines Passivhauses

  • Ein Passivhaus weist einen sehr niedrigen Heizwärmebedarf auf. Im Vergleich zu vielen bestehenden Gebäuden kann der Heizwärmebedarf – abhängig vom energetischen Ausgangszustand und den jeweiligen Randbedingungen – deutlich geringer sein. Gegenüber älteren Bestandsgebäuden werden häufig Einsparungen von bis zu 90 % angegeben. Die tatsächlich erreichbaren Werte hängen jedoch vom jeweiligen Gebäude und dessen Nutzung ab.
     
  • Eine hochwertige Gebäudehülle mit gut gedämmten Außenbauteilen sowie wärmebrückenarmer Planung reduziert Wärmeverluste. Hochwärmedämmende Fenster tragen ebenfalls dazu bei, den Heizwärmebedarf zu verringern.
     
  • Durch solare Wärmegewinne, interne Wärmequellen, beispielsweise durch Personen und Haushaltsgeräte, sowie eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung kann der verbleibende Heizwärmebedarf weiter reduziert werden.

     
  • Passivhäuser werden in der Regel mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung ausgestattet. Diese sorgt für einen kontinuierlichen Luftaustausch und nutzt die Wärme der Abluft zur Vorwärmung der Frischluft. Dadurch lassen sich Lüftungswärmeverluste reduzieren.
     
  • Die Kombination aus gut gedämmter Gebäudehülle, luftdichter Bauweise und kontrollierter Lüftung kann zu gleichmäßigen Oberflächentemperaturen und einem hohen thermischen Komfort beitragen. Das individuelle Komfortempfinden ist jedoch von den persönlichen Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer abhängig.

Ein Passivhaus verfolgt das Ziel, den Energiebedarf für das Heizen durch die Gebäudeplanung und Bauausführung möglichst gering zu halten. Ob und in welchem Ausmaß Energie- und Betriebskosteneinsparungen erreicht werden, hängt unter anderem von der Gebäudeausführung, der Nutzung, dem Nutzerverhalten sowie den jeweiligen Energiepreisen ab.

 

Netzwerk Passivhaus

Unsere Partnerbetriebe schaffen Gebäude mit und für die Zukunft

Netzwerk Passivhaus – Kompetenzplattform für energieeffizientes Bauen

Aus der 2005 gegründeten Interessengemeinschaft mit sieben Unternehmen ist ein Netzwerk mit rund 170 Mitgliedsbetrieben aus den Bereichen Architektur, Bauhaupt- und Baunebengewerbe, Bauträger sowie Industrie entstanden.

Da sich dem ursprünglich regional ausgerichteten Verein zunehmend Unternehmen aus ganz Österreich angeschlossen haben, wurde die Dachmarke Netzwerk Passivhaus geschaffen. Sie bietet Mitgliedsbetrieben aus allen Bundesländern eine gemeinsame Plattform für fachlichen Austausch, Weiterbildung und Vernetzung.

Planen, Bauen, Wohlfühlen

Die Mitgliedsbetriebe beschäftigen sich mit der Planung und Umsetzung von Neubauten und Sanierungsprojekten nach Passivhaus- bzw. energieeffizienten Baustandards.

Ein wesentlicher Bestandteil der Vereinsarbeit sind regelmäßige Fachveranstaltungen und Weiterbildungsangebote. Diese dienen dem Austausch über technische Entwicklungen, gesetzliche Anforderungen und bewährte Lösungen in Planung und Ausführung.


Zusammenarbeit als Grundlage für fachliche Entwicklung

Im Netzwerk treffen Planerinnen und Planer, ausführende Unternehmen sowie weitere Fachbereiche regelmäßig zusammen. Der interdisziplinäre Austausch ermöglicht es, Erfahrungen aus unterschiedlichen Gewerken zusammenzuführen und gemeinsam Lösungen für aktuelle Herausforderungen im Bauwesen zu diskutieren.

Die offene Kommunikation innerhalb des Netzwerks unterstützt den Wissenstransfer zwischen den Mitgliedsbetrieben und fördert die kontinuierliche fachliche Weiterentwicklung.

Organisation

Der Verein wird von einem siebenköpfigen Vorstand geführt.Das Netzwerk engagiert sich für den fachlichen Austausch zu Themen des energieeffizienten Bauens und der Qualitätssicherung im Bauwesen. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln und die Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaften, Planung und Ausführung zu fördern.

Bauherrschaften als wichtige Projektpartner

Die Umsetzung von Gebäuden mit hohen energetischen Standards setzt eine enge Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaften, Planung und ausführenden Unternehmen voraus.

Mitgliedsbetriebe des Netzwerks waren an unterschiedlichen Bauprojekten beteiligt, darunter Wohngebäude, Schulen, Pflegeeinrichtungen, Bürogebäude, Hotels, Sportstätten und Sanierungsprojekte.

Je nach Ausgangszustand, Gebäudeart, Planung und Nutzung können energetische Sanierungen und Neubauten nach entsprechenden Standards den Energiebedarf deutlich reduzieren. Die tatsächlich erreichbaren Einsparungen sind projektabhängig und müssen im Einzelfall bewertet werden.

Qualitätssicherung und Weiterbildung

Das Netzwerk Passivhaus bietet seinen Mitgliedsbetrieben ein Qualitätssicherungssystem (QS-System), das der regelmäßigen Evaluierung von Dienstleistungen und Produkten dient.

Darüber hinaus organisiert das Netzwerk Schulungen, Fachveranstaltungen und Informationsangebote. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen, unter anderem der Universität Innsbruck.

Schwerpunkt Sanierung

Ein wichtiger Tätigkeitsbereich der Mitgliedsbetriebe ist die energetische Sanierung bestehender Gebäude.

Je nach Projekt kommen unterschiedliche Lösungen wie hochwärmedämmende Fenster, Wärmepumpen, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung oder Dämmmaßnahmen zum Einsatz. Welche Maßnahmen geeignet sind und welche Energieeinsparungen erzielt werden können, hängt von den jeweiligen Rahmenbedingungen des Gebäudes ab.

Netzwerk und Erfahrungsaustausch

Das Netzwerk Passivhaus versteht sich als Plattform für Unternehmen, die sich mit energieeffizientem Bauen, Qualitätssicherung und fachlicher Weiterbildung beschäftigen.

Der Verein fördert den Erfahrungsaustausch seiner Mitgliedsbetriebe sowie den Dialog zwischen Planung, Ausführung, Forschung und Bauherrschaften.

Netzwerk Passivhaus – Kompetenz durch Zusammenarbeit und Weiterbildung.